Beziehung beenden & sich trotzdem noch in die Augen schauen können – geht das?

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Es ist aus.

Drei kleine Worte, die deine Beziehung beenden.

Es fühlte sich an, als umklammerte eine kalte Hand mein Herz und quetschte es zusammen. Jedenfalls beim letzten mal, als mein Ex mir was auch immer sagte, um frei zu sein für seine jetzige Ehefrau.

An die genauen Worte erinnere ich mich nicht mehr.

Ich stand unter Schock.

Denn es traf mich völlig unerwartet.

Heute weiß ich:

es war die beste Trennung meines Lebens.

Sein Befreiungsschlag aus unserer Beziehung entpuppte sich als eine unerwartete Chance, mein Leben neu, frei und selbst bestimmt zu gestalten.

Nur der Weg dahin war ein bisschen mühsamer, als er hätte sein müssen.

Genug von mir.

Kommen wir zu dir.

Sicherlich standest du auch mal an dem Punkt, an dem du dich gefragt hast:

Wann sollte ich meine Beziehung beenden?

Dies ist eine recht schwierige Frage, da sehr persönliche Frage, die wie kaum eine andere Frage an unseren Nerven und am Herzen nagt, meint Iris Hoyer.

Ist ja irgendwie auch klar, denn schließlich geht es beim Beziehung beenden nicht (nur) um Zahlen oder Fakten.

Und doch gibt es Punkte, die für das einer Beziehung sprechen. Sobald in einer Beziehung körperliche Gewalt eingesetzt wurde und/oder verbale Gewalt, wie Beschimpfungen und Demütigungen, Erpressung und/oder Zwang stattfindet, dann ist es höchste Zeit sich über eine Trennung mehr als nur Gedanken zu machen.Auch wenn ein Partner ein notorischer Fremdgeher ist, kann dies beim Anderen größere Verletzungen hinterlassen und dem darf auch ein Stop gesetzt werden.

Doch auch wenn kein Interesse an den Gedanken, Gewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen = am Leben des anderen Partners besteht und/ oder wenn immer nur die Meinung eines der Partner zählt.Wenn aus Liebe – Freundschaft entstanden ist, kann zumindest über die Frage des „Beendens der Beziehung in Freundschaft“ nachgedacht und auch darüber gesprochen werden, um für beide die beste Lösung zu finden.

Sollte sich einer der Partner nur noch langweilen, dann ist immer erst die Suche nach einer möglichen Lösung der beste Weg und doch kann das Beenden der Beziehung für beide Partner sehr befreiend sein. Wenn es Punkte in einer Partnerschaft gibt, mit denen mindesten einer der Partner nicht leben kann oder zumindest nicht gut leben kann und er keine Chance sieht, dass diese Punkte sich ändern, dann ist der Zeitpunkt, um die Beziehung zu beenden.

Diese Signale sprechen dafür, dass deine Beziehung am Ende ist

Spätestens wenn die Beziehung nur noch Energie raubt und ein Partner oder gar beide nur noch unglücklich sind, dann sollte über eine Trennung nachgedacht werden, meint Dr. Heike Franz.

Doch das ist oft gar nicht so leicht:

  • Emotionale Abhängigkeit vom Partner
  • Immer wieder Versprechen, Probleme anzugehen
  • Angst vor dem Alleinsein
  • Angst, das soziale Umfeld zu verlieren
  • Bei Frauen (oft) Angst vor finanziellen Folgen

Das alles sind wichtige Bedenken, wenn man eine Beziehung beenden will.

Aber wenn ich beginne, mich mit diesen Punkten bewusst auseinanderzusetzen, ist das ein Zeichen, dass mein Unterbewusstsein die Trennung bereits auf dem Radar hat.

An dieser Stelle sollte ich mir die Fragen stellen:

  • Liebe ich meinen Partner noch so sehr, dass ich der Beziehung noch eine Chance geben möchte?
  • Wie müssten Änderungen aussehen, um mich in dieser Partnerschaft zu halten?
  • Bin ich bereit, Kompromisse einzugehen und eventuell weiterhin nicht ganz glücklich zu sein?

Wenn ich zu der Erkenntnis komme, dass Änderungen unrealistisch sind, ist das ein wichtiger Schritt. Wenn ich dann merke, dass ich meinen Partner eigentlich gar nicht brauche, um glücklich zu sein, ist dies ein weiterer Schritt.

Häufig gibt uns unser Bauchgefühl schon die richtigen Zeichen. Aber an diesem Punkt macht es Sinn, sich Hilfe von außen zu holen.

Einmal, um zu einer Entscheidung zu kommen, die man nicht bereut. Aber auch, um emotionalen Support in der akuten Trennungsphase zu erhalten, wenn das Selbstwertgefühl am Boden ist.

Bereit für den nächsten Schritt?

Das solltest du beachten, wenn du deine Beziehung beendest

Du möchtest dich trennen und deine Beziehung beenden, hast aber keine Ahnung wie?

Das solltest du beachten, damit es kein Drama wird,.

1. Sei aufrichtig und ehrlich. Erkläre klar und deutlich, wie du zu deiner Entscheidung gekommen bist und das diese auch endgültig ist.

2. Sag es dem Menschen persönlich. Sich via Textnachricht zu trennen ist ein absolutes NOGO. Nimm dir die Zeit für ein persönliches Gespräch und sorge dafür, dass er es von dir und nicht aus den sozialen Medien erfährt.

3. Bleib höflich und wertschätzend. Behandle dein Gegenüber genauso, wie du behandelt werden möchtest.

4. Bleib bei deiner Entscheidung. Knickst du vor deinem Lebensmenschen ein, kannst du nicht mehr glücklich werden, solange du mit ihm zusammenbleibst, und dein Lebensmensch ist immer in der Angst, wann du wieder Schluss machen wirst.

5. Plane nicht extra einen „schönen Abend“. Du kannst den Schmerz nicht mit einem schönen Abend nehmen. Es wird schmerzhaft und dazu braucht es nicht noch einen wunderschönen Rahmen. Auch ein absolutes NOGO.

6. Schlage nicht vor, dass ihr Freunde bleibt. Sorry, aber das ist zum Zeitpunkt der Trennung (noch) nicht möglich, denn du hast deinen ehemaligen Lieblingsmensch emotional verletzt und das braucht seine Zeit damit fertig zu werden. Vielleicht ist das irgendwann später mal möglich.

Fürchte dich nicht davor, die Gefühle des anderen Menschen zu verletzen. Trennung ist meistens schmerzhaft, doch man kann sie überleben.

Also….

No Drama Baby.

Lieber nochmal tief durchatmen?

Nochmal überschlafen?

Lösungen finden und die Beziehung retten

Nicht jede Beziehung ist zum Scheitern verurteilt, auch wenn es Streit und Konflikte gibt. Marshall B. Rosenberg, Psychologe und international bekannter Konfliktmediator, hat das Modell der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) entwickelt.

Er sagt:

„Konflikte und Gewalt entstehen überall dort, wo Menschen sich in ihren Bedürfnissen eingeschränkt fühlen.“

Marshall B. Rosenberg

Will heißen, dass die Streitparteien im Konflikt mit den eigenen nicht ausreichend erfüllten Bedürfnissen konfrontiert werden. Alle wünschen sich gesehen, gehört und verstanden zu werden, sehnen sich nach Einfühlung. Gleichzeitig sind wir jedoch in herausfordernden Situationen auf uns selbst zurückgeworfen. Meist stehen in diesen Momenten keine Ressourcen mehr zur Verfügung, um auf den anderen einzugehen.

Menschen sind auf Kooperation ausgerichtet. Besonders eine Partnerschaft lebt von Austausch, Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung. Wenn nun beide Partner die Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse übernehmen, statt den jeweils anderen für deren Erfüllung verantwortlich zu machen, entsteht eine Gesprächs- und Konfliktkultur, in der offen und ehrlich über Bedürfnisse und die Strategien, um sie zu erfüllen, gesprochen werden kann.

Wenn beiden Seiten den Blick weg vom Problem, hin zu den Bedürfnissen lenken und darauf, wie diese vom Mangel in die Fülle gebracht werden können, entsteht eine Basis für eine gemeinsame Lösungssuche.

Uli´s Tipps, um eine Beziehung zu retten bzw. dauerhaft zu stärken:**

  1. sich bewusst Zeit für Austausch nehmen, z.B. bei gemeinsamen Unternehmungen
  2. sich der eigenen Bedürfnisse bewusst werden und diese klar kommunizieren
  3. Vorwürfe und Bewertungen vermeiden
  4. Konfliktfallen aufdecken und umgehen
  5. lösungsorientiert statt problemorientiert handeln
  6. den Partner/die Partnerin bitten, bei der Erfüllung der eigenen Bedürfnisse zu helfen
  7. Konflikte nicht im Affekt klären, sondern wenn sich beiderseits die Emotionen beruhigt haben

Wie schnell “darf” man überhaupt eine Beziehung aufgeben?

Oder muss man immer für die Liebe kämpfen?

Es geht im Grunde immer darum, das eigene Problem für einen Wachstumsschritt zu nutzen, so erklärt Ulrike Hilger. Da es sich dabei um Selbstliebe und Bewusstsein dreht, sollte es nicht um das „dürfen oder müssen aus irgendwelchen Denkmustern heraus gehen.

Bist du in der Situation mit Überlegungen über die Tragfähigkeit deiner Beziehung? Dann prüfe für dich die Form der Belastung durch die Beziehung.

Woher rührt die Last? Verursachst du sie selbst mit? Das zu beantworten erfordert ehrliche Selbstreflektion.

Solltest du selbst ein Problem in deiner Beziehung haben, dann wird dich dein Thema nach deiner Trennung wahrscheinlich in der nächsten Beziehung wieder einholen. Dabei kann es sich um ein schwaches Selbstbild handeln, um eine sehr eingeengte Sichtweise oder gar um Umstände, die familiensystemisch bedingt sind.

Bist du vielleicht schon viel zu lange dir selbst untreu oder leidest seelisch oder körperlich schwer in deiner Beziehung? Dann kann eine Trennung absolut sinnvoll sein. Es hat mit Selbstliebe zu tun, wenn du gut für dich sorgst. Eine partnerschaftliche Liebe verändert sich mit dem Bewusstsein der Partner durch die Lebensrhythmen ganz automatisch.

Und so ist häufig die Selbstliebe das Kriterium für die Entscheidung, ob und wann eine Beziehung aufgegeben oder um die Liebe gekämpft wird.

Beziehungen trotzt Liebe beenden

Die Frage könnte doch auch lauten: Ich beende die toxische Beziehung aus Liebe zu mir selbst UND aus Liebe und Wertschätzung für meinen Partner, oder? Alles was uns im Leben begegnet entsteht aus uns selbst heraus. Ich lade alle ein, sich dessen einmal bewusst zu werden. Denn dies ist uns meist nicht bewusst und wir suchen fleißig im Außen nach Gründen oder gar Schuldzuweisungen, wenn etwas nicht unseren Vorstellungen entspricht. Und schon entsteht ein ungemütliches Gefühl – ein Gefühl welches wir irgendwie „weg machen“ wollen – weil wir ja keine Schuld daran haben…. Kennst du das? Die gute Nachricht ist, es gibt keine Schuld – es gibt Themen, die Lernaufgaben beinhalten. Manche Menschen (Partner) sind nur deshalb in unserem Leben, um uns unsere eigenen Themen zu spiegeln, damit wir Erkenntnisse erhalten, daraus lernen und demzufolge andere, neue Entscheidungen treffen dürfen. Ja, dies dürfen wir uns erlauben und mit allem was ist unseren inneren Frieden herstellen.

Was bedeutet, WIR selbst müssen uns selbst innerlich verändern, indem wir alte Glaubensmuster, Konditionierungen, immer gleiche Gedanken (Gedanken erschaffen Gefühle – Gefühle ziehen immer das Gleiche ins Leben) erkennen, auflösen und durch neue ersetzen. Dann stellen sich viele Fragen gar nicht mehr, weil man auf einmal weiß , was für einen selbst richtig ist, dass niemals der andere „Schuld“ an etwas war, sondern nur deshalb in deinem Leben sein musste, weil du etwas lernen solltest….. Dann wiederum gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man bleibt zusammen und entwickelt sich gemeinsam in eine neue, wertschätzende und von wirklicher Liebe getragener Richtung weiter oder man trennt sich in Dankbarkeit und erkennt, dass der Partner nur ein Spiegel deiner Seele war, der bei dir war, damit du deine Muster und Blockaden erkennst und dich nun weiter entwickeln darfst. Dies alles zu verstehen erscheint vielleicht zunächst nicht einfach, ist unbequem und du weißt nicht genau, wie du dies bewerkstelligen sollst?

Dann ist es eine richtig gute Idee, sich einfach kompetente Hilfe zu holen, rät Bettina Schubert.

18 Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du Schluss machst

  1. Was hat mir am Anfang so gut an meinem Partner gefallen?
  2. Haben wir uns auseinander gelebt?
  3. Was genau fehlt mir in der Partnerschaft
  4. Liebe ich meinen Partner noch?
  5. Kann ich mir ein Leben ohne Partner vorstellen?
  6. Habe ich zu große Forderungen an meinen Partner?
  7. Was stört mich an meinem Partner und warum?
  8. Ist es nur eine Momentsituation, weil ich mich nicht geliebt fühle?
  9. Wie fühle ich mich ohne den Partner?
  10. Vertraue ich meinem Partner?
  11. Fühle ich mich vernachlässigt?
  12. Kann ich mir vorstellen, in ein paar Jahren immer noch mit dem Partner zusammen zu sein?
  13. Bin ich mit anderen Dingen unzufrieden und suche den Grund beim Partner?
  14. Sollten wir mehr miteinander reden?
  15. Fehlen mir Streicheleinheiten?
  16. Fühle ich mich nicht verstanden?
  17. Nimmt er mir die Luft zum Atmen?
  18. Macht er mich krank?

Diese Fragen sind Anregungen von Heike Strohdeicher, die dich dazu ermuntern sollen, über dich, deine Wünsche und deine Bedürfnisse nachzudenken.

Und dann meine Frage an dich:

Wie kann ich die Beziehung respektvoll beenden?

Gibt es das überhaupt – den perfekten Zeitpunkt, den passenden Ort, die richtigen Worte, um eine Beziehung zu beenden?

Orte zum Beenden einer Beziehung

Du hast die Entscheidung getroffen, dass du die Beziehung beenden möchtest.

Doch wo führst du am Besten das Gespräch dafür? Was ist ein geeigneter Ort, um eine Beziehung zu beenden?

Meide hierbei vor Allem öffentliche Räume, wie Cafés, Bars oder Restaurants und belebte Plätze, gibt Stefanie Finke zu bedenken.

Geht bei dem Gespräch an einen neutralen Ort: Das kann ein Spaziergang im Park oder generell draußen in der Natur sein.

Solltest du dich drinnen wohler fühlen, wähle auch dort einen klaren Ort: Zusammen am Tisch sitzen ist hier sicher besser als beim Lümmeln auf der Couch eine Beziehung zu beenden.

Besonders schwierig wird es, wenn du eure Beziehung nach einem „Für Immerbeenden willst, denn da gibt es erfahrungsgemäß einiges auseinanderzudividieren. Es war so schön, die Hochzeit mit dem ewiglichen Ja-Wort in der Kirche oder auf dem Standesamt. Doch plötzlich ist die Magie der Beziehung verschwunden, man hat sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt oder irgendwie ist einfach nur noch der Wurm drin.

Darf man trotz Ja-Wort gehen?

All die Versprechungen und Verpflichtungen so hinter sich lassen?

Wichtig ist für dich zu erkennen: du darfst eine Beziehung immer beenden, wenn du selbst darin nicht mehr glücklich bist!

Das persönliche Glück von den Erwartungen der Gesellschaft oder der vermeintlich gesellschaftlichen Norm abhängig zu machen, führt zu noch mehr Unglück. Sicher bedarf es in so einer Situation noch mehr Mut, vor allem vielleicht auch materielle Sicherheit hinter sich zu lassen, und kompromissbereit die Trennung mit Anwälten zu besiegeln.

Doch der Weg in die neue Freiheit lohnt sich!

(auch wenn du ihn jetzt noch nicht siehst)

7 Tipps, die das Schlussmach-Gespräch erträglich für beide machen

Jasmin Lotter glaubt, dass das gleiche wie für jede gute Kommunikation in unserem Leben gilt – denn gute Kommunikation ist die Grundlage für ein offenes, weitgehend konfliktfreies Miteinander und somit mehr Lebensqualität.

  1. Verpacke deine Worte in Ich-Botschaften und bleibe ganz bei dir, spreche über deine eigenen Gefühle, Beobachtungen und Bedürfnisse
  2. Lass unnötige, verletzende Vorwürfe weg
  3. Verzichte auf Schuldzuweisungen (vermeide vor allem Worte wie „du hast immer, nie, …“)
  4. Bleib höflich, wertschätzend und freundlich – behandle den anderen Menschen so, wie du es dir für dich selbst wünscht
  5. Lass Raum für Emotionen
  6. Nenne deine Gründe. Du kannst zum Beispiel erklären, dass sich deine Gefühle, Werte, Lebensphilosophie oder Bedürfnisse verändert
  7. Beschönige nichts und sei ehrlich, wenn keine Gefühle mehr da sind

Konkret könnte sich das zum Beispiel so anhören:

„Ich habe gemerkt, dass sich in den letzten Wochen etwas verändert hat. Ich fühle mich nicht mehr so wohl in unserer Beziehung. Ich habe herausgefunden, dass wir uns beide verändert haben und unsere Lebensstile nicht mehr so gut zusammenpassen. Meine Gefühle zu dir sind dadurch weniger geworden und nur noch rein freundschaftlich. Daher steht mein Entschluss fest, mich zu trennen.“

Stille breitet sich aus.

Deine Worte sickern langsam in das Hirn deines Gegenübers.

Ist ihm/ ihr klar, was das bedeutet?

Beziehung beendet – und wie geht´s jetzt weiter?

Wenn eine Beziehung in die Brüche geht – ganz egal ob sie kurz war oder sehr lang – dann schmerzt das im Regelfall erstmal sehr, bekennt Christina Bischoff.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung und kann dich beruhigen – das ist völlig normal und vor allem ist es wichtig zu wissen, dass dies auch so sein darf. Es ist wichtig, den Schmerz erstmal anzunehmen und zuzulassen, damit er dann irgendwann gehen kann. Auch wenn du andere Gefühle wie Wut oder Trauer verspürst, ist das völlig in Ordnung.

Es spielt übrigens keine Rolle, ob du dich getrennt hast oder ob du der/die Verlassene bist, beide Seiten können diese Gefühle haben.

Meistens tut es gut, wenn wir uns dann erstmal ablenken indem wir Dinge unternehmen, die uns Freude machen. Das ist auch sinnvoll und nützlich, denn wir sollten es vermeiden, uns nur noch zuhause zu verkriechen – die Welt dreht sich weiter und wir dürfen den Fokus auf das Gute richten.

Wichtig ist nur, dass du dir dennoch auch genug Zeit nimmst in der du mal nichts tust, damit du die Gefühle spüren und somit auch verarbeiten kannst.

Vielleicht hilft es dir, mit Freunden oder aber auch einer ganz fremden, objektiven Person darüber zu sprechen.

Vielleicht hilft es dir, neue Menschen kennenzulernen, die dich auf andere Gedanken bringen.

Vielleicht fängst du auch eine neue Sportart an, bei der du z.B. deine ganze Wut rauslassen kannst. Richtig oder falsch gibt es hier nicht – du musst rausfinden, welcher dein Weg ist – die Hauptsache ist, DU fühlst dich gut dabei.

Fazit

Es gibt keinen Standardweg, wie oder wann du deine Beziehung beendest. Doch hier hast du Impulse und persönliche Meinungen kennengelernt, wann bei anderen die Grenze erreicht ist, woran sie es festmachen und wie sie vorgehen würden.

Wo würdest du anfangen, wenn du merkst, dass etwas aufhört?

Schreib es uns in die Kommentare!

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