Prioritäten setzen – 3 wichtige Life-Work-Faktoren

Prioritäten setzen Frau mit Postit web

Hmmm… dieses sanfte, freudige Prickeln durchfließt mich, kribbelt meiner Wirbelsäule entlang . Ich schließe die Augen, damit ich dieses Gefühl noch intensiver erlebe … Ja! Geschafft! Alle Punkte von meiner To-Do-Liste abgearbeitet.

Ich muss zugeben, ich bin eine Zieleschrubberin: je mehr Dinge ich von meiner Liste streichen kann, desto besser fühle ich mich.

Du kennst das sicherlich, auch wenn du eine andere Bezeichnung dafür verwendest. Viele Menschen verwalten ihre Aufgaben mit Hilfe einer To-Do-Liste. Alles, woran du irgendwann einmal arbeiten musst, landet auf dieser Liste. Du misst deine Produktivität, indem du dir die Anzahl der in einer bestimmten Zeitspanne erledigten Aufgaben ansiehst.

Meiner Meinung nach ist es super wichtig, einen Ort zu haben, an dem du alle deine Aufgaben ablegst. Egal ob digital oder analog. Ich nutze dafür Trello.

Aber wie entscheidest du, woran du als nächstes arbeitest?

Prioritäten setzen mit Methoden des Zeitmanagements

Es gibt viele Methoden, wie du deine Prioritäten setzen kannst. In diesem Blogartikel stelle ich dir 3 einfache Zeitmanagement Methoden vor. Zum Beispiel die Eisenhower-Matrix, mit der du deine Aufgaben danach kategorisierst, ob sie

  1. dringend und wichtig,
  2. wichtig aber nicht dringend,
  3. dringend aber nicht wichtig oder
  4. weder dringend noch wichtig sind.

Auch die ICE Methode hilft mir oft weiter, wenn ich innerhalb einer der vier Kategorien mehrere Aufgaben habe.

Ich frage mich, wie groß die Wirkung der jeweiligen Aufgabe auf mein Business ist und wie leicht sie mir von der Hand geht.

Diese Methoden funktionieren auch für mich. Doch oft vergesse ich dabei, dass ich ein Mensch bin und mich jeden Tag ein bisschen anders fühle. Oder ich unterwegs bin und nicht so arbeiten kann, wie sonst.

Dann muss ich umdisponieren. Idealerweise natürlich schon am Vortag, damit ich mich vorbereiten und entspannt in den nächsten Tag starten kann.

Prioritäten setzen mit einer Life-Work-Balance

.Und dazu gehören drei weitere Faktoren, die ich neben der Entscheidung auf einer rationalen Ebene, woran ich als Nächstes arbeiten sollte, auch berücksichtige.

Umwelt.

Von wo aus arbeitest du? Bist du unterwegs, arbeitest du an deinem Telefon oder bist du bequem vor deinem Computer bei der Arbeit installiert? Arbeitest du von zu Hause aus?

Wenn ja, ist es ruhig, oder laufen deine Kinder herum? Sitzt du in einem belebten Café oder in einem Coworking Space?

Welche Tools stehen dir zur Verfügung? All dies ist wichtig, um zu entscheiden, woran du als Nächstes arbeiten willst.

Zum Lesen nutze ich am liebsten mein Tablet, mein Smartphone geht dafür gar nicht. Recherche betreibe ich nur am Laptop. Beides kann ich jedoch bequem von meiner Couch aus machen, dafür brauche ich keinen Schreibtisch.

Manche Menschen arbeiten am besten mit ein wenig Umgebungslärm. Untersuchungen zeigen, dass deine Arbeitsumgebung einen enormen Einfluss auf deine Leistung und Produktivität hat. Wähle deine Aufgabe und passe sie deiner Umgebung an. Je nachdem, von wo aus du arbeitest, zum Beispiel einen Bericht lesen, während du pendelst, oder eine deep work verrichten, während du zu Hause bist.

Energie

In ähnlicher Weise wirkt sich dein Energieniveau auf deine Produktivität aus und hilft dir zu entscheiden, was du als nächstes angehst

Fühlst du dich müde oder gestresst? Bist du kreativ und voller Energie?

Manche Aufgaben erfordern vielleicht nur wenig kognitive Anstrengung, einige machen vielleicht mehr Spaß als andere. Suche dir deine Aufgaben abhängig von deinem Energielevel: spannender oder weniger intensiv.

Zeit

Letztendlich mag es offensichtlich erscheinen, aber die Dauer einer Aufgabe ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, um zu entscheiden, woran du dich als Nächstes setzt. Wir sind bekanntermaßen schlecht im Multitasking, deshalb ist es entscheidend, eine Aufgabe auszuwählen, die du in deinem Zeitfenster abschließen kannst.

Blogartikel schreiben fällt für mich beispielsweise in diese Kategorie. Die Recherche oder Bildbearbeitung kann ich noch separat von dem eigentlichen Schreibprozess setzen. Doch ich habe für mich gemerkt, dass es zu anstrengend und zu zeitaufwendig ist, sich immer wieder neu in einen Blogartikel hineinzudenken, um ihn zu Ende zu schreiben.

Fazit

Ich habe länger dafür gebraucht, bis ich mir meine Aufgaben flexibel an meinen Tag, geschweige denn an meinen Energielevel, angepasst habe. Meine Vorstellung war vielmehr, dass ich meine To-Do-Liste gefälligst abzuarbeiten habe. Ziele schrubben ist schließlich Arbeit. Egal ob Work, Life oder Balance.

Ich versuche, mehr auf mich selbst Rücksicht zu nehmen.

Und du?

Wie organisierst du dich?

Wie willst du deine Prioritäten setzen?

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