Der Tag, der mein Leben auf den Kopf stellte

Jay Kaffee Cowoki

28. April 2012, es war ein Samstag.

Genau 9 Jahre ist es jetzt her.
Jener Samstag, der mein Leben auf den Kopf stellte.

Mein damaliger Partner beendete unsere Beziehung, weil er sich in seine Arbeitskollegin verliebt hatte.
Das passiert 1.000.000 auf dieser Welt, nichts besonderes also … doch es triggerte einen Schmerz in mir, der sooo viel tiefer saß.

Meine unglaubliche Reise begann und ich bin ihm bis heute dankbar, dass er den Mut hatte, unsere Beziehung zu beenden.

Der Tag, an dem sich mein Leben komplett änderte.

Ich saß in der Sonne auf dem Balkon, als mein damaliger Partner mir eröffnete, dass er mich wegen seiner Arbeitskollegin verlässt.

Der Schmerz darüber triggerte einen sehr viel tieferen Schmerz in mir an.

9 Jahre ist es her und wenn ich so zurück blicke, dann fällt mir auf, dass ich es gut in drei Abschnitte zu je drei Jahren aufteilen kann.

2012 – 2015

diese ersten drei Jahre waren geprägt davon, dass NICHTS mehr so lief, wie bisher.
Mein damaliger Partner verlies mich.
Meine Tochter musste ich abgeben.
Meinen bisherigen Job an den Nagel hängen.
Auf einmal war ich psychisch krank, ein Gutachter sagte lapidar zu mir:

„Das mit dem Arbeiten können sie vergessen“.

Alles musste neu gefühlt, neu gedacht werden, ich musste akzeptieren, dass ich mich auf mich selbst nicht mehr verlassen konnte wie bisher in meinem Leben.
Mein Fokus lag auf Krankheit, ich hatte niemanden um mich herum, der mir eine andere Perspektive hätte aufzeigen können.
Null Plan, keine Träume, noch nicht mal eine Idee, wie es weiter gehen könnte in meinem Leben.

2015 – 2018

Eine meiner stärksten Ressourcen, da waren sich all meine Therapeuten einig, war mein Job.
Den ich so nicht mehr ausüben konnte.
Also was nun?
Selbständig machen.
Oh Gott nein.
Das will ich nicht – selbst und ständig…
Womit denn?
Ich war immer eine glückliche Angestellte.
Fähigkeiten sammeln:

ich spreche 4 Sprachen, bin Betriebswirtin, kann gut organisieren und strukturieren, Webseiten betreuen (Joomla, Typo3 & WordPress), Strukturen mit denken & neu aufbauen, Facebook, YouTube und Newsletter schreiben.
Ich mag Technik und neue digitale Tools „erlerne“ ich leicht und ich fing an Geld zu verdienen – irgendwie.

So wurde ich die

  • „Social Media Beraterin“
  • „die Tool Tante“
  • oder „die Webdesignerin“.

Nichts davon passte für mich.
Bis (m)ich die digitale Betriebswirtin fand.
Endlich!

2018 – 2021

Langsam fing ich an herauszufinden, was ich wirklich machen wollte: beraten, nicht für andere ausführen. Facebook ja, Instagram nein. Webseiten ja, aber nur mit WordPress.
Webseiten erstellen – naja – viel lieber zeige ich dir, wie´s geht:
Hilfe zur Selbsthilfe. Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist cool.
2019 – das erste Unternehmen gegründet – im Ausland! Yay!

2020 – weil ich es mir wert bin! Dieses Jahr will ich durchstarten und vor allem: schnell.
Ich will die Abkürzung und deshalb „leiste“ ich mir Menschen, die schon da sind, wo ich gerne hin will.

Ich merke: ICH WILL! JETZT!
Zusammen mit dem Gefühl: okay, ich bin bereit.
Durchzustarten. Glücklich zu werden.
Menschen zu begleiten & zu helfen.
ICH WILL!

2021 – ein Sprung in die Unsicherheit, denn ich habe mich entschlossen, nicht mehr als Dozentin zu arbeiten, sondern nur noch selbständige Frauen zu beraten.

Denn das ist es, was ich am liebsten mache. Auch wenn das für mich mehr Unsicherheit bedeutet. Doch ich bin glücklich damit.

Wie ich meine Zukunft sehe?
Ganz ehrlich?
Ich habe keine Ahnung.
Doch ich liebe die Richtung, die ich eingeschlagen habe!

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